Synodontis Njassae

 

 

 

 

 

 

Synodontis njassae steven sasin

 

Vorkommen:

Synodontis njassae leben seeweit verbreitet. 

Farblich, sowie in der Musterung sind die Tiere alle unterschiedlich. Womit diese Unterschiede zusammen hängen, steht noch nicht fest.

 

Größe:

Bis zu 20cm

(Da eine Nachzucht bisher noch nicht geglückt ist, wird nur eine allgemeine Größe angegeben, da niemand zu 100%iger Sicherheit sagen kann, wie groß die Geschlechter wirklich werden)

 

Ernährung:

Synodontis ernähren sich, indem sie das Substrat nach Kleinstlebewesen absuchen. Mit ihren feinen Barteln, können sie kleinste Bewegungen spüren und dann blitzschnell zuschlagen. Im Aquarium gewöhnt die Art sich schnell an Flockenfutter.

Bei der Fütterung mit Granulat sollte man vorsichtig sein. Oft sehen die Tiere nach der Fütterung aus, wie ein Golfball, da sie gierig fressen und teilweise schneller, als die Fische sind!

Im Aquarium konnte ich auch schon beobachten, wie die Tiere algenbewachsene Steine nach fressbarem absuchen. Ich vermute, dass weniger die Algen, sondern eher die Kleinstlebewesen auf dem Speiseplan standen.

 

Sozialverhalten:

Bei dieser Art handelt es sich um Einzelgänger. In ausreichend großen Aquarien, können 2-3 Tiere dieser Art zusammen gepflegt werden. Begegnen sich diese Tiere, kann es aber durchaus zu kleineren Reibereien kommen.

 

Info:

Sollten Nachzuchten dieser Tiere angeboten werden, handelt es sich zu 100% um irgendwelche Hybriden aus anderen Arten. Die Nachzucht von Synodontis njassae ist bisher noch nicht in Gefangenschaft geglückt. 

Im See scheinen sich die Tiere einmal im Jahr für 3 Monate (Oktober - November) in der senga bay am südlichen Teile des Sees zu treffen. Zu welchem Zweck ist bisher noch unklar. Vermutet wird die Fortpflanzung. Doch hier gibt es keine wissenschaftlichen Anhaltspunkte für. Dies scheint aber die einzig logische Theorie zu sein. Wir halten Euch auf dem laufenden, falls es noch weitere Infos dazu gibt!

 

Aquariumgröße:

In Aquarien ab 150cm Kantenlänge zu pflegen. Sollte das Becken tiefer als 60cm sein, so kann man auch problemlos 2 Tiere dieser Art setzen. Ansonsten bieten sich größere Aquarien (Ab 200cm Kantenlänge) sicher eher an.

 

 

Beitrag: Steven Sasin
Bilder: Steven Sasin