Melanochromis chipokae

Vorkommen:

Diese Art wird bei Chidunga Rocks,Mumbo,Thumbi West, Nakantenga und Mbenji gefunden.




Größe:

Männchen: ca. 15 cm
Weibchen: ca. 13 cm

 

Ernährung:

Allesfresser


Melanochromis chipokae Mnnchen   Markus Bredehft 7



Sozialverhalten:

Die Melanochromis chipokae sind innerartlich aggressiv, anderen Tieren gegenüber weist dieser Mbuna eine gewisse Aggressivität auf.

 

Aquariumgröße und Geschlechterverhältnis:

Aquarium ab 400L und mindestens 150cm Kantenlänge und 50cm Tiefe, aber auch hier gilt, die Grundfläche ist ausschlaggebend, sollte aber niemals unter 120cm Kantenlänge fallen, bei einer mindesttiefe von dann 70cm.

Vorgeschlagenes Geschlechterverhältnis ist mit einem Männchen zu 3 bis 4 Weibchen zu empfehlen ( 1/3-4 ) ein Verhältnis 1 zu 1 stellt auch kein Problem dar.



Bei Becken mit 200cm Kantenlänge und 60cm Tiefe ist aber durchaus auch ein Verhältnis von 3 Männchen zu 7 Weibchen möglich ( 3/7 ).

 

Erfahrung aus der Community:

Anmerkung zur Rubrik "Erfahrungen aus der Community":
 
Folgende Erfahrungen spiegeln nicht immer die eigentliche Charaktereigenschaften der jeweiligen Arten wieder. Die folgenden Erfahrungen sind auch immer vom Beibesatz und der Beckengröße, sowie der Einrichtung abhängig.
Somit dienen die Erfahrungen nur als kleiner Anhaltspunkt und NICHT als sichere Artbeschreibung.
 
 
 
Ein Erfahrungsbericht von Markus Bredehöft:


Ich habe diese Art als Jungtiere im Geschlechtsverhältnis 1/2 bekommen, musste allerdings feststellen, dass das Männchen den Weibchen während der Balz ziemlich arg zugesetzt hat, für die Weibchen war der Stress leider zu viel und sie starben. Seither pflege ich die Melanochromis chipokae 1/3, die Aggressionen verteilen sich nun während der Balz besser. Außerhalb der Balz wird die Weibchen völlig ignoriert.

Die Weibchen färben sich mit dem alter dunkel, fast schwarz (siehe Bilder). Je dominanter das Weibchen, desto dunkler wird sie. Dies hat bei mir anfangs Zweifel am Geschlecht geschaffen, bis das Weibchen letztlich getragen hat. Meinen Erfahrungen nach wird ein Weibchen auch nicht mehr gelb, wenn sie sich erstmal dunkel gefärbt hat. 

Melanochromis chipokae habe ich als taffe und durchsetzungsfähige Art kennen gelernt, welche mit ruhigeren als auch mit größeren Mbuna, wie zb. Metriaclima fainzilberi problemlos vergesellschaftet werden können und auch den Nachwuchs im Becken sehr gut im Griff behält.



Beitrag: Malawi Germany
Bilder: Markus Bredehöft
Video: Michel Raab
Erfahrungsbericht aus der Community: Markus Bredehöft