Pseudotropheus interruptus
(ehemals Melanochromis interruptusi bis 2013)
Pseudotropheus interuptus Mnnchen   Markus Bredehft 1
 

Vorkommen:

Diese Art wird nur in der Felszone rund um Chizumulu Island (Chizumulu, Chiwi Rock, Machilli) gefunden.

Außerdem hat sich die Art inzwischen bei Thumbi West etabliert. Hier ist Pseudotropheus interruptus eigentlich nicht heimisch. Bei Chizumulu gefangene Tiere, wurden vor einigen Jahren bei Thumbi West "ausgesetzt". Inzwischen hat sich dort eine eigene Population gebildet.



Größe:

Männchen: ca. 10 cm
Weibchen: ca. 8 cm


Ernährung:

Pseudotropheus interruptus ernährt sich limnivor und ist somit ein Aufwuchsfresser

 

Sozialverhalten:

Pseudotropheus interruptus sind sehr gut zu vergesellschaften. Es ist problemlos möglich, auch mehrere Männchen dieser Art zu pflegen, sofern das Becken ausreichend groß und gut strukturiert ist. Die allgemeines Besatzdichte spielt dabei natürlich ebenfalls eine Rolle. Auch artübergreifend ist dieser Mbuna nicht sonderlich aggressiv.

Daher findet er in letzter Zeit immer mehr Beliebtheit und wird inzwischen dem ähnlich aussehenden, aber innerartlich sehr aggressivem Metriaclima sp. "msobo" vorgezogen.

Wir finden, dass dieser Mbuna ein absoluter "allrounder" ist und mit den meisten Mbuna vergesellschaftet werden kann. Die Tatsache, dass bei dieser Art Männchen und Weibchen eine schöne Färbung aufweisen, macht ihn zum echten Eyecatcher im Aquarium.

 


Aquariumgröße und Geschlechterverhältnis:

Aquarium ab 350L, mit mindestens 120cm Kantenlänge und 50cm Tiefe, aber auch hier gilt, die Grundfläche ist ausschlaggebend.

Die Kantenlänge sollte aber niemals unter 100cm, bei einer Mindesttiefe von dann 70cm fallen.

Vorgeschlagenes Geschlechterverhältnis ist mit einem Männchen zu 3 bis 4 Weibchen zu empfehlen ( 1/3-4 )

Bei Becken mit 150cm Kantenlänge, ist ein paariges Verhältnis, wie z.B. 3 / 3 oder 4 / 4 auch auf Dauer sehr gut möglich. Selbstverständlich funktionieren auch größere Gruppen, wie 3 / 5 oder ähnlich.






Beitrag: Malawi Germany
Bilder: Rebecca Tieseler, Markus Bredehöft, Petra Harmuth-Ahrens