Copadichromis parvus

(ehemals Copadichromis sp. „verduyni dwarf“ bis 2016)

Verbreitung:

Diese Copadichromis Art ist an der mosabikanischen Küsten zwischen Metangula und dem Nkhungu Reef beheimatet. Wie viele Copadichromis Arten lebt dieser in der sandigen Übergangszone zwischen 8 und 15m.

Dominante Männchen im Balzkleid orientieren sich an einem kleinerem Felsen, säubern ihre Balzstelle auf einer Seite des Felsens und versuchen ihre Weibchen anzulocken. Dieses Revier wird auch gegen alles, was nicht nach einem artgleichem Weibchen aussieht verteigigt. 

 

Größe:

Männchen bis 13 cm
Weibchen bis 11 cm
 

Ernährung:

Da sich dieser Copadichromis, wie fast alle anderen auch von Kleintieren aus dem Substrat und freischwimmendem Plankton ernährt, spricht man von einer carnivoren Ernährung.

Sozialverhalten:

Wie seine anderen über Sand lebenden Verwandte, ist auch der parvus eine sehr friedliche Art. Innerartlich, sowie artübergreifend. In Balzstimmung wird das Revier zwar gerne gegen alles und jeden Verteidigt, aber dies bezieht sich nur auf einen kleinen Bereich. Es entstehen keine Hetzjagden!

Man kann den Copadichromis mit anderen ruhigen Tieren aus der Übergangszone vergesellschaften. Hier würden sich ruhigere Aulonocara, wie z.B. aus dem Stuartgranti-Komplex, oder auch der eine oder andere Otopharynx, oder auch auch ein kleiner Mylochromis anbieten.

 

Aquariumgröße und Geschlechtsverhältnis:

Aquarium ab 300L mit einer Kantenlänge von 130cm. Bei dieser Aquariumgröße sollte aber erwähnt sein, dass es sich bei dieser Aquariumgröße um ein Artenbecken handeln sollte.

Sollte man planen, diese Art mit Beibesatz zu halten, so empfiehlt sich eine Mindestkantenlänge von 150cm!

Vorgeschlagenes Geschlechterverhältnis wird hier mit einem Männchen und zwei bis drei Weibchen angegeben (1/ 2-3). Im Artenbecken, oder größeren Aquarien können ruhig mehrere Männchen zusammen gesetzt werden. Die Unterdrückten verlieren einfach die Farbe, oder werden etwas blasser und müssen vom Alpha-Männchen außerhalb der Balz nichts fürchten. Plant man ein Artenbecken, sollte man entsprechend viele Weibchen einplanen. Mindestens 5-8 Weibchen!

Beitrag: Malawi Germany