Lethrinops sp. "yellow collar"

 

Verbreitung:

Lethrinops sp. "yellow collar" kommt an mehreren Standorten im See vor. Fangorte an folgenden Stellen wurden dokumentiert: Masimbwe, Chiofu & Harbour Island

Somit kann man auf eine weite Verbreitung schließen. In den meisten Fällen sind sie in tieferen Wasserschichten über Sand ab 30m anzutreffen.

 

Anmerkung: 

Diese Art ist leicht mit Lethrinops sp. "nyassae" zu verwechseln. Lethrinops sp. "yellow collar" zeichnet sich durch eine etwas hochrückigere Form aus. 

 

Größe:

Männchen bis 15 cm
Weibchen bis 12 cm

 

Ernährung: 

Dieser sogenannte Gräberfisch ernährt sich hauptsächlich von Kleinstlebewesen, welche er durch die Aufnahme von Sediment erbeutet. Nicht verwertbares Sediment wird durch die Kiemen filtriert, bzw. ausgespuckt. Somit spricht man von einer carnivoren Art. 

 

Sozialverhalten:

Lethrinops sp. "yellow collar" zählt als ruhige Art, welche man tunlichst nicht mit dem falschen Beibesatz pflegen sollte. Es kann sonst schnell dazu kommen, dass sie unterdrückt werden, welches im besten Fall mit dem Farbverlust einher geht. In den meisten Fällen sterben die Tiere durch den Stress aber relativ schnell. 

Eine Vergesellschaftung wäre z.B. mit ruhigen Sandaulonocara möglich. Das Beste wäre aber ein Artenbecken.

 

Lehtrinops sp. yellow collar masimbwe Mnnchen Lethrinops sp. "yellow collar" Masimbwe

 

Aquariumgröße und Geschlechtsverhältnis:

Aquarium ab 350L mit einer Kantenlänge von 130cm. Bei dieser Aquariumgröße sollte aber erwähnt sein, dass es sich bei dieser Aquariumgröße um ein Artenbecken handeln sollte. In größeren Becken kann dann auch eine Vergesellschaftung mit ruhigen Sandaulonocara vorgenommen werden.

Vorgeschlagenes Geschlechterverhältnis wird hier mit mehreren Männchen und leichtem Weibchenüberschuss angegeben (4-6/ 6-10). Die Unterdrückten verlieren einfach die Farbe (bzw. färben nicht so stark durch) und müssen vom Alpha-Männchen nichts fürchten.

 

 

 

Beitrag: Malawi Germany
Bilder: Birger Lessow (Barschkeller), Daniel
Video: Marcel Ille