Die Felszone auf 150x70x70!

In diesem Beispiel soll die Felszone des Malawisees nachgebildet werden.

 

Deko:

Als Bodengrund für das Becken mit den Maßen 150x70x70cm wurde Flusssand benutzt. Dieser wirkt besonders natürlich. 

Zusätzlich wurden einige kleine Muscheln sowie Flusskiesel eingebracht.

Gestaltet wurde das Beispiel mit Kunststoffmodulen der Firma RockZolid.

Eingesetzt wurden die Stone-Module A und H, sowie die Riverstones  R, F, 2x G, I, 2x J und K.

Diese wurden mit einem Trennschleifer so bearbeitet, dass alle Module beschwimmbar sind. Um die Kunstfelsen an den Bodengrund anzupassen wurde diese mit Epoxidharz eingestrichen und mit dem späteren Bodengrund eingerieben.

Dies bietet den Tieren zugleich Rückzugsmöglichkeiten und es geht kaum Schwimmraum verloren.

Die Stone Module wurden durch Saugnäpfe an der schwarz folierten Rückseite angebracht.

Bei der Anordnung der Module wurde versucht den Tieren sowohl Sichtschutz vor einander zu bieten, als auch optisch für den Betrachter etwas ansprechendes zu kreieren.

Technik:

Beleuchtet wird das Aquarium durch zwei Daytime Cluster Control 20.1 UBRW der Firma Waltron. Diese werden über einen Aquariencomputer Profilux 3.1T von GHL gesteuert.

Für die Filterung steht ein Eheim professionell 3 1200xl-Außenfilter und ein mobiler HMF Reaktor ProfiBlackLine P60-2BL zur Verfügung.

Für die richtige Strömung sorgt eine Tunze 6045 Stromungspumpe.

Weitere Technik: Jäger Heizstab 300W.

Besetzt ist das Becken derzeit wie folgt:

 

Pseudotropheus perileucos "likoma" 2/5

Maylandia / Metriaclima fainzilberi "ikombe" 1/3

Petrotilapia sp. "chitande" yellow chin chewere 1/2

Labeotropheus trevawasae "thumbi west" 1/2

Maylandia / Metriaclima chrysomallos "nametumbwe" 1/3

Maylandia sp. membe deep "likoma" 1/2

Tropheops sp. "mauve yellow" magunga 1/2

Maylandia callainos "bright blue" 1/3

Pseudotropheus sp. "elongatus masimbwe" 1/3

und

Melanochromis lepidiadaptes 1/2

Dazu kommen noch zwei Synodontis njassae

 

 

 
Beitrag: Jan Steger
Bilder: Jan Steger
 Video: Jan Steger